Gipfelbasilisk

NaNoWriMo Tagebuch

02.11.2020 16:30

Heute habe ich also mit dem Abenteuer NaNoWriMo begonnen. In meiner ersten, ich nenne es mal Schreibschicht, habe ich so viel geschrieben. ich habe nur noch 510 Wörter bis zum Tagesziel und noch zwei Schichten. Gestern hatte ich eine Horror Migräne, weshalb ich verspätet beginne. Ich habe eine Szene, direkt nach der Warnung geschrieben, welche Zomis bekommt. Heute Abend im Stream
werden wir die Vision welche als Warnung gilt, ausarbeiten.

Ich habe bevor ich die Schreibschicht begonnen habe, die letzten
vorbereitungsfragen beantwortet. In diesen musste ich mich mit dem Ende meiner Geschichte auseinandersetzen. Grob wusste ich ja schon länger wie es enden wird. Die Frage zielte aber auf einzelne Charakter ab. Da ich einiges weiß, was ihr nicht wisst und ich die Schicksale noch nicht 100% festgelegt hatte, musste ich plötzlich weinen. Mir ist ein Ende für einen Charakter eingefallen was für uns Menschen eigentlich traurig ist, für einen Sporling aber nicht. Ich weiß nicht so genau ob man es aus anderen Texten die ich geschrieben habe, schon raus lesen, erahnen kann, aber es ist das einzig sinnvolle Ende, was mir zur Zeit einfällt. Vielleicht ändert sich das aber noch im Laufe der Arbeit. PS: Ich hab nicht geweit, weil es so traurig ist, sondern weil ich irgendwie überrascht war über den Gedankengang und mich sehr darauf freue, dass zu schreiben.

03.11.2020 16:13

Gestern Abend im Stream habe ich geschafft die Traumszene im Myzel zu schreiben. Heute hingegen hatte ich so viel zu tun, dass ich jetzt erst anfangen kann zu schrieben, mal sehen ob ich wenigstens mein Tagesziel schaffe zu schreiben.

03.11.2020 19:00

Ich hab dann doch mehr geschafft als ich dachte. Ich hab nun 5086 Wörter. Was heißt, ich habe den Sonntag reingeholt und heute 2507 Wörter geschrieben. Da bin ich jetzt schin ganz schön Stolz. Ich habe heute zum ersten mal soetwas wie eine Action Szene geschrieben. Also für meine Verhältnisse Action. Ich find die Szene eigentlich ganz witzig und ich glaube ich werde sie am Freitag im Stream vorlesen.

04.11.2020 19:32

Tag vier und heute hab ich nach schleppenden Anfang, doch mehr geschafft als ich dachte. 2982 Wörter und damit bin ich jetzt bei insgesamt 8.068 Wörtern. Je nachdem wie es morgen läuft, werde ich wohl morgen die 10k knacken.
Irgendwie bin ich heute nicht ins schreiben gekommen. Ich hab begonnen zu schreiben, wieder gelöscht, begonnen zu schreiben und wieder gelöscht. Der Flow wollte irgendwie einfach nicht aufkommen. Ich war dann eine Runde draußen, Coronakonform einkaufen und hab mich dann wieder drangesetzt. Es hat dann zwar wieder schleppend begonnen, aber dann war ich gedanklich so in Zyamel, dass ich nicht einmal bemerkt habe, wie ich mein Tagesziel brach und überschritt.
Ich hatte in einem, ich glaube im ersten Stream, darüber gesprochen, wieviel mir das schreiben gibt. Zur Zeit, obwohl ich wirklich extrem viel Zeit mit dem Schreiben verbringe, bin ich nebenher produktiver als je zuvor. Wenn ich pausen mache, fange ich auf einmal an Wäsche zu legen oder Geschirr zu spülen. Von der alltäglichen Brot-Abreit mal völlig abgesehen, die läuft nämlich auch recht gut. Das schreiben macht mich noch zum “perfekten” Hausmann. *brr* da läuft es mir ja schon kalt den Rücken hinunter.

Heute habe ich einige lose Enden in der Geschichte verbunden, sodass der erste Akt spätestens Sonntag wirklich fertig wird und eine schon zusammenhängende Geschichte ergibt. Den Höhepunkt des ersten Aktes habe ich heute auch schon vorbereitet. Ich habe sehr grob geplottet. Meine Geschichte erlebe ich inzwischen selber beim schreiben, und überrasche mich damit immer wieder selber. Klar ich weiß jetzt schon wie es endet und was in den Seiten zwischen Anfang und Ende grob passieren wird, aber wie die Seiten aussehen, das entdecke ich beim schreiben.

Morgen werde ich einen Sprint Tag machen. Mein Mann wird morgen meine Arbeiten übernehmen und ich kümmere mich nur um mich und die Wörter. Mal sehen wieviel ich schaffe.
Mir fällt dabei noch ein, dass ich unbedingt die Kurzgeschichte für das was passiert danach am Freitag schreiben muss. Das würde ich ungern auf letzten Drücker machen. Vielleicht mach ich das morgen in einer schreibpause. So viel von mir, gute Nacht.

05.11.2020 17:36

Ich hab vorher geplottet und geplant. Weiß wie es beginnt und endet. Ich weiß auch ungefähr was dazwischen passiert. Entdecke aber alles andere beim Schreiben. Faktisch sitze ich hier seit 5 Tagen und schreibe jeden Tag Szenen von denen ich nicht wusste das sie da sind. Da ich aber weiß wo es hingehen soll reise ich so nach und nach Wort wörtlich auf meiner Karte, Wort für Wort dem Ziel entgegen. Der Punkt der Überarbeitung macht mir zwar grad von Tag zu Tag mehr Bauchweh, weil überarbeiten muss ich das. Aber dank super Tipps von anderen schreiberlingen die mit Elefanten zu tun haben und meinen eigenen Kommentaren die ich mir dran kritzel, denke ich wird das. Ich merke, dass ich das jetzt erstmal zu Ende schreiben will, alles andere kommt später. Auf Instagram habe ich gelesen, dass es einigen so geht und ich damit nicht alleine bin.
In meinem normalen Alltag bin ich manchmal so verkopft und plane alles zu Tode, dass es grade beim schreiben nicht so ist, wundert mich grad sehr. Das Plotten hat mir geholfen keine Frage, aber jetzt einfach zu sitzen und die Worte runter zu reißen, ist so viel einfacher. Ich hatte bisher Angst nicht genug geplottet zu haben. Jetzt bin ich froh, dass ich nicht mehr geplottet habe. Sonst müsst ich ständig Karten abnehmen umhängen und neu Puzzlen. So muss ich beim Überarbeiten, massiv auf Dramaturgie, Zusammenhänge und einiges anderes, insbesondere die Rechtschreibung und die Zeiten schauen, aber ich hab mehr Spaß an der Sache und darum geht es am Ende auch. Habt Spaß, trotz Corona und all dem Wahnsinn der da draußen grade passiert.

Ach ja ich hab recht viel geschrieben heute. Insgesamt 3890 Wörter. Damit sind die Myzelchroniken nun 11,958 lang. Es wurde heute mehrfach recht emotional von meiner Seite her. Eine Ursprungsidee, die zu der ersten Szene führte, musste heute geschrieben werden. Durch das ganze Plotten führte das dazu, dass meine Ursprungsidee sterben musste. Ich hatte mir gedanklich aber eigentlich vieles anderes vorgestellt, was ich mit dieser Idee machen wollte. Falls ihr wissen wollt was ich grad so verschwurbelt versuche zu beschreiben, schaltet morgen um 20 Uhr den Stream ein. Ach ja und der Antagonist darf nun endlich Anatgonist sein.

06.11.2020

Tag 6, trieb mich in den wahnsinn, die Worte wollten einfach nicht, wie ich das wollte. Gleich ist stream, Wordcount wird da bekannt gegeben. Mehr gibt es heute nicht zu sagen. *grrr*

07.11.2020

So 15,954 Wörter geschrieben, sprich heute sind 2073 Wörter auf das Papier gesprungen. Ich habe das Ende der Geschichte geschrieben. Ich finde, auch wenn ich gefühlt eine Rolle Haushaltsrolle brauchte um meine Tränen aufzufangen, es ist ein schönes vorläufiges Ende geworden. Wie immer, es kann immer noch alles anders Kommen. So ich werd hier nicht mehr Worte verlieren, denn ich muss noch den Stream von gestern aufarbeiten.

08.11.2020

Heute mal eine größere Grafik. Ich liege gut in der Zeit und müsste inzwischen nur noch 1480 Wörter am Tag schreiben, um mein Ziel von 50000 Wörtern am 30 November zu erreichen.
Da ich aber generell so viel wie möglich schreiben möchte, beschränke ich mich nicht in der Wortzahl, so habe ich auch einmal die Möglichkeit, einen Tag Pause zu machen, sollte ich dazu lust haben.
Akt 1 ist immer noch nicht fertig. Genau genommen sind die 1900 Wörter, die ich heute geschrieben habe eine einzige lange Szene, auf die ich mich sehr gefreut hatte, sie zu schreiben udn mich gleichzeitig gefürchtet.
Da hätte ich nämlich schon einmal die Gelegenheit gehabt, eine Sexszene zu schreiben, die an der Stelle auch sehr gut in die Geschichte passen würde, und ich ließ es bleiben. Ich weiß wie sehr mich Sex Szenen in Büchern nerven und lass es deshalb. Aber irgendwie denke ich gleichzeitig, eigentlich wäre es ja spannen sowas zu schreiben und zu versuchen das es gleichzeitig geschmackvoll bleibt.
Naja die Szene ist nun fertig und morgen arbeite ich das Finale des ersten Aktes aus. Morgen Abend im Schreibstream, werden wir die erste Szene des zweiten Aktes schreiben.

09.11.2020

So, also heute war es echt ein Kampf. So eine Blockade im Kopf. Danke an einen lieben Freund für den Austausch es hat echt geholfen. So fies, wie ich den Antagonisten grade behandelt hab, muss ich ihn aber am Anfang nochmal ein bissel böser machen, damit der Kontrast härter ist.
Ich habe heute 2479 hart erkämpfte Wörter geschrieben und damit 20333 Wörter geschrieben. 2/5 sind also geschafft, ich gehe ab morgen dann mit riesen Schritten auf die Halbzeit zu. Und das zu Beginn der zweiten Woche.

Ich hab heute immer noch am ersten Kapitel gewerkelt aber auch am Ende weil ich da unbedingt noch eine Idee einfügen musste. Seit letzter Nacht träume ich nun auch von Zyamel, Fluchlingen mit vier Augen und sprechenden Pilzen. Ende des Monats hole ich mir dann mal einen Termin beim Psychater glaube ich.
Das Gespräch hat mir auch dabei geholfen einige Schwächen in meiner Geschichte die hauptsächlich das Magiesystem betreffen zu entdecken. Der erste Schritt sie auszumerzen wurde heute im Schreibstream getan. So es ist 23:53 ich geh pennen.

10.11.2020

Heute nur ein kurzes Update, ich hab 1706 Wörter geschrieben. Dafür gibt es aber ein Bild.

11.11.2020

Tag 11 meiner Reise, ich habe heute 1734 Wörter geschrieben und habe somit einen Wordcount von 23773 Wörtern insgesamt.
Streng genommen sind es 26691 Wörter aber ich zähle ja nur die Wörter, die ich auch wirklich im NaNoWriMo geschrieben habe. (Zur Erinnerung, die erste Szene die ich geschrieben habe bildet nach wie vor den Anfang meiner Geschichte und die beiden Kurztexte habe ich inzwischen auch eingearbeitet. Die Zählen aber wie gesagt nicht für die 50.000 Wörter die ich am 30 Nov geschireben haben muss.
Wenn man bedenkt, dass ich bis heute nur 18.337 Wörter geschrieben haben müsste, liege ich gut in der Zeit mit meinen 23773 Wörtern, habe also nach wie vor einen kleinen Puffer. Ich werde mich in der Wortanzahl die ich insgesamt schreibe aber nicht begrenzen. Klar das Ziel sind 50000 Wörter aber wenn ich die erreicht habe und es gibt noch etwas zu schreiben, dann schreibe ich auch weiter. Umgekehrt, das was ich an Geschichte noch habe reicht auch für noch 50000 Wörter mehr, ich habe an Material was ich vorbereitet habe, bisher zum Beispiel die Nebenhandlungen jeweils angeschnitten, aber nicht weiter ausgearbeitet, weil ich erst einmal schauen will wie ich zum Ende komme.

Heute habe ich meine Wörter in zwei Szenen gesteckt. In diesen musste ich das erste mal aktiv morden. Es tat schon weh einen Charakter der mich jetzt den ganzen ersten und Beginn des zweiten Aktes begleitet hat, gehen zu lassen. Zudem finde ich die Art wie ich das tue und auch die Szene vor dieser Tat, sehr hart ja fast schon grausam. Der Antagonist, darf so richtig seine hässliche Fratze zeigen.
Gleichzeitig, merke ich wie spannend es ist in einer Welt zwar klassische Fantasywesen zu haben, die hauptsächlich Handelnden, sind aber eher unüblich. Ich hätte es mir natürlich einfach machen können und dem Handelnden Protagonisten einen klassischen Charakter beiseite stellen können, das fand ich aber irgendwie langweilig und unpassend.
Naja nun isses so, mal sehen was weiter draus wird.

12.11.2020

Halbzeit, ich hab die 25000 Wörter offiziell geknackt. Heute habe ich 2130 teils sehr traurige Wörter geschrieben. Da ich ja einen Teil der Reise zusammen mit meinen Charaktern erlebe, weil ich nicht alles vorgeplant habe, konnte ich mich heute so richtig in die Stimmung werfen, die meine Charakter jetzt grade hatten. Müde, verzweifelt und sie wissen nicht wie es weitergeht. Gut verzweifelt war ich jetzt nicht, weil ich ja wusste wo es hin geht im gegensatz zu meinen Charaktern, aber das wie fehlte mir noch. Plötzlich war es dann zusammen mit einem neuen Volk da. Grade über das Volk freue ich mich sehr, weil es aus dem Nichts kam, aber perfekt in die Stimmung passt. Ich muss mich unbedingt dransetzen und die Spielbar machen für D&D 5e oder Beyond the Wall, in beide Systeme würden sie gut reinpassen. Naja nach dem NaNo.
Gott nach dem Nano wird so viel passieren, was ich jetzt schon grad nebenbei Plane. Eventuell, werde ich Anfang nächsten Jahres sogar  meine erste Kurzgeschichte komplett fertig haben und veröffentlichen. Ich will die Anderen im Dezember überarbeiten und dann im Fanzine Stil selber Drucken und veröffentlichen, zudem als EPub und PDF.
Aber das kommt im Dezember. Ich frage mich jetzt schon wie es mir im Dezember wohl gehen wird, mit der ganzen Zeit die ich dann habe. Ich nehme mir zwar vor, weiterhin zu schreiben täglich, damit die Übung bleibt aber ich werde vermutlich nicht mehr so viele Wörter runterschreiben.

Ach so ich kann inzwischen wirklich gut und schnell und vor allem sehr zielsicher blind Tippen nur das I macht mir noch ein paar Probleme. Das ging vor dem NaNoWriMo auch nicht so flüssig.
Naja ich wünsche euch nun eine gute Nacht, schlaft schön und habt morgen einen schönen Freitag. PS Morgen 20 Uhr Stream auf https://www.twitch.tv/gipfelbasilisk

13.11.2020

So wie letzten Freitag auch gibt es das Wordcount Update heute im Livestream. https://www.twitch.tv/gipfelbasilisk Dieser ist auch schon vorbereitet. Ich freu mich auf den Text den ich heute vorlesen werde. Ihr bekommt die erste Hälfte von dem Kapitel, an dem ich grade arbeite vorgelesen.
Wobei grade arbeite falsch ist, ich habe es grade beendet. Bin also mehr als zufrieden. Ich freu mich auf euch. Bis nachher im Stream.

14.11.2020

Man soll sich in Büchern nicht wiederlegen. Setzt du etwas, darfst du es nicht negieren, außer du erklärst es sehr gut. (Sagen viele die das Schreiben lehren, steht auch so ähnlich in meinen Lehrheften, meine ich.) In meinem Roman kommen Legenden vor. Jede Legende hat einen wahren Kern heißt es ja. Alles was aktiv handelnd bei meinen Protagonisten passiert, gilt bei mir als Gesetzt, das Spiel mit der Wahrheit in den Legenden ist aber eine ganz andere Sache merke ich. Grade heute. Ich schreibe morgen das Finale vom zweiten Akt. Meine Helden kommen an einen Legendenträchtigen Ort und ja, einen wahren Kern besitzt diese Legende, aber einiges, was in einer Legende vorkommt wurde inzwischen negiert.
Meine Gesetzte Wahrheit ist also, was passiert ist Gesetzt, aber vertraue nicht auf jedes Detail was du in einer Legende hörst.
Ich weiß nicht warum, aber mein Hirn beißt sich an diesem Thema förmlich fest und spielt mit den Wahrheiten in meiner Geschichte und ich als reisender, der ja auch die Welt erforscht, erfeue mich daran.

Naja aus meinem Kopf auf das Papier sind heute 2296 Worte gehüpft. Heute hat das Schreiben richtig bock gemacht. Ich habe damit offiziell die 30000 Wörter geknackt. Zeit zu feiern also, ich mache Feierabend. Gute Nacht.

15.11.2020

Kalendarisches Bergfest. Heute habe ich 1717 Wörter geschrieben. Ich hab den zweiten Akt nicht ganz fertig bekommen, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich freue mich sehr darauf morgen weiter zu schreiben.

16.11.2020

Das Tagesziel habe ich erreicht. Für den Stream heute habe ich ein zwischenspiel vorbereitet, welches ich live im Stream schreiben werde. Weil der eigentliche Protagonist grade verhindert ist.
Ich freu mich auf den Schreibstream auch wenn ich müde bin.

17 und 18.11.2020

So gestern gab es hiert kein Update weil wir unterwegs waren, ich brauchte eine neue Tastertur. Es geht so langsam dem Ende entgegen, die 50000 Wörter kommen so langsam in Sicht. Das Ende des Romans wird aber vermutlich ein paar tausend Wörter mehr benötigen als gedacht. Naja mal schauen wo wir am Ende landen.
Liebe Grüße und macht euch einen schönen Tag. Jan

21.11.2020

Ich habe mir nun ein paar Tage frei vom Tagebuch schreiben genommen. Weil ich die Worte für meine Geschichte benötigte. In Wortanzahl und Story technisch befinden wir uns nun auf den Zielgraden. Was für ein irrer Ritt dieser NaNoWriMo für mich ist. 1676 Wörter habe ich heute geschrieben, insgesamt offiziell im November geschriebene Wortzahl ist 44242 bisher. Im Dokument stehen 47.160 Wörter. Ich zähle ja nur, was ich auch wirklich im November geschrieben habe. Ich werde übrigens im ersten Dezemberstream reflektieren wie der NaNoWriMo für mich war und vor allem was aus der ganzen Vorbereitung am Ende auch im Rohentwurf gelandet ist. Mir fällt nämlich grade auf, dass ich in meine Planung kaum noch reingeschaut habe. Mein Plot hängt ja immer an der Wand über meinem Schreibtisch, auch wenn ich zeitweise sehr von ihm abgegangen bin. (Nein ich habe ihn nicht nachgepflegt.)
Naja heute ist mir das schreiben schwerer gefallen als sonst auch wenn ich gestern mega motiviert war und mir vorgenommen hatte, heute wird die Story zu einem Ende geführt. Das stimmt sogar ein Stück weit, aber beendet ist sie natürlich noch nicht. Ich hab ein wenig Angst davor. Wird mir mein Ende gefallen? Wie wird es dann wirklich enden? Ja ich weiß wie ich es Enden lassen will, aber ich habe während der 20 Tage die ich jetzt an dem Projekt täglich arbeite gemerkt, dass es das eine ist eine Idee zu haben, aber ob sie verschriftlicht dann auch funktioniert, das steht auf einem völlig anderen Zettel geschrieben. Ich lass mich überraschen. Meine Helden stehen direkt vor der Kriese, werden sie hoffentlich überwinden und eine Lösung für die Situation finden.

23.11.2020

2093 Wörter, 48067 Wörter offiziell. Im Dokument habe ich die 50.000 allerdings schon überschritten. Ein Tag zum feiern also. Auch wenn ich mich garnicht danach fühle. Ich bin einfach nur müde und stolz und könnte heulen. Ich habe es geschafft, ich hab einen Romanentwurf geschrieben. Er ist noch nicht fertig, aber es ist schon ein Roman. Es ist eine prosaische, fiktionale Erzählung über 50.000 Wörter. Wenn ich mich recht entsinne, war das zumindest die Rahmenbedingung für einen Roman die mir geläufig ist. Was ein Roman genau ist, ist ja eher schwer zu definieren.

Naja ich bin jetzt mit diesem Eintrag für heute fertig, müde und werde wohl gleich ins Bett gehen.

26.11.2020

Ich habe grade keine wirklichen Worte dafür wie ich mich fühle. Die letzten Stunden schreiben habe ich fast durchgehend geheult. Ich bin grad ein emotionales Wrack. Morgen im Stream wird bewusst nicht drüber gesprochen. Fragt mich nächste Woche.