Gipfelbasilisk

Text für Freitag den 30.10.2020

Im heutigen Stream haben wir über kreative Techniken gegen Schreibblockaden gesprochen.

Übung 1: 5 Sätze ein Buch
Der Chat hat mir folgende Sätze gegeben:

Aus, Blutsbande , von Catherine Jinks
1. „Vielleicht überlegen sie es sich zweimal, ob sie einem Diener der Kirche etwas antun“, sinnierte er laut.
2. Bei dieser Aussicht wurde mir schon wieder schlecht.
Aus Gregs Tagebuch, Von Idioten Umzingelt
3. Ich geb’s zu, wir haben vielleicht ein wenig übertrieben, aber wir wollten ja schließlich auch, dass genügend Leute kommen.
4. Vorhin haben Manni und ich im Keller gerauft.
5. Als Belohnung lud mich Mom zum Eisessen ein.

Aus der App iDeasForWriters

Haben wir noch folgende 5 Wörter und folgenden Charakter gezogen:

Bergig
Blumentopf
Arzt
Verdammt
Saxophonist

Stanley 55 Forscher, Schlau, in den Nachbarn verliebt, Ziel Heiraten.

Bis nächste Woche werde ich versuchen aus den Informationen eine Kurzgeschichte zu basteln. Mal sehen ob es klappt.

Hier der Text der auf zuvor genanntem Weg entstanden ist:

Falls ihr den Text lieber hören wollt, ich habe den Text im Livestream vom 30.11.2020 vorgelesen.
https://youtu.be/2THlpBVqLjs?t=2445

Die Hochzeit

Stanley ging zufrieden um den Stuhl seiner Mutter herum, sie wirkte auf ihn zufrieden. “Ich bes zu, vielleicht haben wir ein wenig übertrieben, aber wir wollten ja schließlich auch, dass genügend Leute kommen.”, sagte Stanley zu seiner Mutter, während er ihr die Haare frisierte. Es war ein bergiger Weg, diese ganze Feier zu planen. Insbesondere seine Mutter zu dieser Feier zu bekommen, war nicht ganz einfach. Der Arzt meinte, es wäre der Gesundheit seiner Mutter nicht zuträglich und die Reise würde sie zu sehr belasten. Aber am Ende entschied sich der Arzt, welcher ein guter Freund der Familie war, sie zu begleiten und so ging es dann doch.
“Verdammt der Blumentopf mit den Rosen für seinen Angebeteten wurden noch nicht geliefert, der Saxophonist war schon da, aber der Pastor, war noch nicht an Ort und Stelle. “Da habe ich noch einiges an Arbeit.”, sagte er zu seiner Mutter, holte Ihr einen Sekt und ging an seine Arbeit.

Er ging in den Keller seines Hauses. Er dachte dabei an seine Jugend. Scheinbar vorhin noch hatten Manni und er im Keller gerauft. Er lächelte. Später als er Dienstags immer auf den Hund seines Nachbarn aufpassen musste, wusste er schon, dass er ighn irgendwann heiraten würde. Als Belohnung für das Aufpassen lud ihn seine Mum zum Eis essen ein. Es hat zwar einige Jahre gedauert, aber heute war es endlich soweit, heute würde er seinen Nachbarn Johnny heiraten.

Mit einem zufriedenen Lächeln, nahm er dem Pastor den Knebel aus dem Mund. Ihn zu entführen, war ein hartes Stück Arbeit. Aber gleich war es soweit, gleich würde er stumm wie eine Puppe oben neben den anderen Gästen stehen. Zum Glück konnte er durch den Job in der Forschung, die Mittel, die er benötigte, leicht besorgen.
“Vielleicht überlegen sie es sich zweimal, ob sie einem Diener der Kirche etwas antun.”, sinnierte der Pastor laut.
Aber das beachtete Stanley garnicht. Zufrieden legte er mit seiner Arbeit los.
Als das schreien des Pastors zu lut wurde, stellte er einfach die Musik lauter und arbeitet vergnügt weiter. Er stellte sich vor, wie das Leben mit seinem Partner werden würde. In den Flitterwochen wollten sie im Grand Canyon wandern gehen. Anschließend in Texas tanzen. Wobei lieber doch nicht, wenn man sie gemeinsam sah, würde man sie wieder trennen. Bei dieser Aussicht wurde Stanley schon wieder schlecht. Seine Mutter hatte ihn schon einmal von seinem Mann getrennt, eine weitere Trennung würde es nicht geben.

Die Hochzeit war, wie er es sich immer erträumt hatte. Nur die Hochzeitsnacht hätte etwas lebendiger sein können, dachte Stanley.
Aber nun kann sie niemand mehr voneinander trennen, niemals.
Verliebt kuschelte sich Stanley an den kalten Körper seines Partners. Bibbernd zog er die Decke etwas höher. Es wurde Nachts schon empfindlich kalt zu dieser Jahreszeit. “Gute Nacht mein Schatz”, sagte Stanley lächelnd und küsste seinen Mann