Gipfelbasilisk

Twitter Fragen, beantwortet für Magische Restaurierung für Anfänger

Ich beantworte die Fragen im Dienstags Schreibstream um 20 Uhr auf Twitch https://www.twitch.tv/gipfelbasilisk
Was noch keine Antwort hat, wird in den nächsten Wochen welche bekommen. Aus Spoiler Gründen werden einige Fragen diesmal nicht online gestellt.

Protagonistin
Was sieht die Protagonistin im Spiegel?Laganja schaut nur selten in den Spiegel. Sie sieht Eitelkeit als eine nicht erstrebenswerte Eigenschaft an. Wenn sie es aber tut, zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen oder wenn sie Abends ausgeht, sieht sie eine junge Frau so um die dreißig Jahre, mit Sommersprossen im Gesicht und rotem krausen Haar, welches ihr über die Schultern fällt. Auf ihrer Nase ist eine Narbe. Bei einem ihrer Experimente mit obskuren Zaubertränken, in ihrer Jugend, ist der Kessel Explodiert. Ihr ist ein Stück Metall ins Gesicht geflogen und hat sie an ebendieser  Stelle im Gesicht getroffen. Sie findet zwar, das Eitelkeit nicht erstrebenswert ist, macht sich dann aber, wenn sie auf Feierlichkeiten geht die Haare, schminkt sich und zieht das typische kleine Schwarze mit hochhackigen Schuhen an. Die sie aber spätestens nach zwei Stunden auf der Feier auszieht und barfuß geht. Ein positives auftreten ist ihrer Meinung nach geschäftsfördernd und dient als soziales Schmiermittel.
Welchen ersten Eindruck hinterlässt die Protagonistin bei anderen?Ihr ist ein professionelles auftreten immer sehr wichtig. Die meisten ihrer Kunden wissen nicht das sie eine Hexe ist und dabei will sie es auch belassen. Die meisten ihrer Kunden findet sie durch Mund zu Mund Propaganda.

Die Kunden selbst, sehen sie durchaus als professionell und angenehm, aber oft als zu streng an. Auf manchen wirkt Laganja etwas übereifrig und zu zielstrebig. Was auf manchen abschreckend wirkt.
Was hält der/die beste Freund*in von der Protagonistin?Olaf respektiert sie, immerhin füllt sie seinen Futternapf. Ihre Schwester Melinda ist das was einer besten Freundin am nächsten kommt. Aufgrund ihrer Arbeit, lebt sie immer woanders was dazu führt, dass wirklich lange, tiefe Freundschaften nur selten entstehen. Im Jenseits ist sie mit einem Architekten befreundet, der ihr hier und da hilft. Da sie die Restaurierungen alleine durchführt, kann sie auch keine Freundschaften zu Mitarbeitern führen.
Was muss meine Protagonistin tun um bei einer Straftat nicht entdeckt zu werden?Es gibt Zaubertränke, welche einen unsichtbar machen, von einem ablenken, allg. dafür sorgen, dass andere einen nicht mehr wahrnehmen. Diese haben aber solche Nachteile, dass der Einsatz nur in größten Notfällen sinnvoll ist. Sie könnte rein theoretisch, wenn sie von wo flüchten muss, ins Jenseits springen und an anderer Stelle, dieses wieder verlassen aber auch das hat seine Nachteile. Grundsätzlich achtet aber Laganja darauf, Gesetze und den Besitz anderer zu achten. Sie trägt ungern negative Dinge in die Welt hinaus, da solcherlei Dinge ihrer Meinung nach, immer auf einen zurückfallen.
Auf welche besonderen Fähigkeiten kann sich meine Protagonistin verlassen?Magie (Natürliche Magische Fähigkeiten sind nur wenig ausgeprägt, für ein kleines Feuer oder um magische Dinge zu verstärken reicht es aber), Braukunst (Stärker ausgeprägt. Auch komplizierte Tränke fallen ihr, im Gegensatz zu ihrer Schwester leicht.), Handwerkliche Fähigkeiten.
Welche Erlebnisse haben die Protagonistin geprägt. Tod ihrer Großmutter, bei der sie und ihre Schwester aufgewachsen ist und die den Beiden alles gelehrt hat, was sie über Magie weiß.Ihr Handwerklich mehr als begabter Opa, der sie bei allen Ausbesserungsarbeiten am Haus, helfen ließ.Ihre Tante, die sie immer in Bibliotheken mitschleppte. In denen sie viele Geschichten über alte Häuser und wie man sie restauriert, las. Der Umzug ihrer Schwester in die Stadt, weg von diesen ganzen alten, düsteren Häusern. Plötzlich alleine klar kommen zu müssen und Geld verdienen zu müssen.
Die Protagonistin schwelgt in Erinnerungen, welches ist ihre schönste Erinnerung?Mit ihrem Opa auf den Dach des alten gemeinsamen Hauses zu sitzen, alte Holzdachschindeln die kaputt waren auszutauschen und der Geruch von frisch gesägten Holz in seiner Werkstatt. Der Geruch von frisch gesammelten Kräutern in der Küche ihrer Großmutter, die zum trocknen über dem Herdfeuer aufgehängt wurden.
Mein Protagonistin hatte einen Albtraum, was hat sie geträumt und wie beruhigt sie sich?In dem alten Haus, welches sie grade restauriert, (sie restauriert immer grade irgend ein altes Haus) bricht ein Feuer aus, kurz bevor sie es fertigstellt und zerstört ihre Arbeit oder aufgrund eines Fehlers den sie gemacht hat, bricht nach der Übergabe ein Feuer aus und verletzt jemanden. Feuer allgemein findet sie furchtbar. Eine ihrer Ahnfrauen ist dem Wahn der Inquisition zum Opfer gefallen und seit dem Fürchten alle Frauen der Linie, größere Feuer. Wenn so ein Albtraum geschieht, geht sie in die Küche, kocht sich einen Tee und setzt sich dann an den großen Küchentisch (der einzige Gegenstand, den sie zusammen mit ihrem Kater Olaf von Haus zu Haus, mit sich führt. Es ist das Einzige, was ihr vom Haus ihrer Großmutter geblieben ist.) Sie geht dann ihre Pläne durch um zu schauen ob sie irgendetwas übersehen hat. Meist fallen ihr dann kleine Fehler im Plan auf, die später zu Problemen führen könnten. Manchmal hat sie auch Albträume welche die anderen Elemente betreffen, meist beziehen diese sich dann direkt auf ihr Restaurierungs Projekt und sie entdeckt dann eine lose Dachschindel durch die früher oder später Wasser eingedrungen wäre oder ein bröckeliges Fundament, welches erneuert werden muss.
Was regt meine Protagonistin so richtig auf?Ungerechtigkeiten, jeglicher Art. Übergriffige Männer. Homophobie, wobei sie diesen Begriff als irreführend ansieht.
Endlich hat meine Protagonistin einen freien Tag! Was macht sie glücklich? Unternimmt sie etwas?Ein freier Tag ist ein Tag, an dem man sich in Ruhe noch einmal die Pläne anschauen kann um zu überprüfen ob man auch alles wichtige bedacht hat. Sie gönnt sich hier und da kleine Entspannungsphasen. Wenn sie zum Beispiel mit der Arbeit die sie sich für den Tag vorgenommen hatte, durch ist und draußen die Sonne noch scheint oder ein schöner Vollmond am Himmel steht, geht sie je nachdem wo sie grade ist noch einmal raus, etwas gutes essen (indisch) oder telefoniert mit ihrer Schwester.
Wofür lohnt es sich für deine Protagonistin zu sterben? Diese Frage würde sie nicht beantworten. Der Tod ist für sie irrelevant, da sie weiß was anschließend kommt und, dass es eben nicht das Ende ist. Sie lebt im hier und jetzt und würde alles tun um liebe Menschen zu beschützen.
Was für Bücher/Zeitschriften liest sie?Laganja liest hauptsächlich Heimwerker und Architektur Magazine um immer auf den neusten Stand zu sein. Ansonsten interessiert sie sich für Geschichtsbücher. Ab und an liest sie auch das Hexe von heute Magazin, was von einer echten Hexe verlegt wird. Manchmal findet man ganz Brauchbare Tränke und Tipps in diesem Magazin. Das besondere an dem Heft ist, dass wahre, echte Hexen sich da nützliche Tipps rausziehen und miteinander in Kontakt treten können, während das Magazin für normale Menschen wie ein Typisches New Age Magazin aussieht.
Wie sieht ihr Zimmer aus?Laganja hatte das letzte mal im Haus ihrer Großeltern ein wirklich eigenes Zimmer. Seit dem zieht sie ja von Projekt zu Projekt. Irgendwann wird sie in ein Haus ziehen in dem sie bleiben wird. Sie stellt es sich hell eingerichtet vor, mit Pflanzen im Fenster und im ganzen Zimmer. Fast wie ein Wintergarten.
Was für Gegenstände findet man in ihrer Wohnung?Immer Handwerkszeug, ihren Kessel und Grimoire, den Küchentisch ihrer Großeltern. Was anderes führt sie nicht mit sich, wenn sie Umzieht.
Was ist ihr größter Schatz?Der Küchentisch ihrer Großmutter und zusammen mit ihrer Schwester das Grimoire ihrer Großmutter. Das Grimoire ihrer Großmutter bleibt aber immer bei ihrer Schwester, da diese nicht so oft umzieht und Laganja lieber ist, es bleibt an einem festen Ort. So ist die Gefahr geringer, dass es bei einem Umzug verloren geht.
ÜberlegungLaganja könnte auch in einem ausgebauten Bauwagen wohnen, welchen sie immer zu dem Haus bringt, welches sie grade restauriert, so hat sie einen privaten Bereich, den sie sich gestalten kann, wie sie will. Zudem würden so mögliche Hausbesitzer bei einem unangekündigten Besuch, nicht ihren Kessel und ihre magischen Utensilien sehen?
Nebencharaktere
Wer sind die Freunde der Protagonistin?Olaf ihr Kater, ihre Schwester Melinda, Thomas der Architekt aus dem Jenseits
Worin unterscheiden sich die besten Freunde von der Protagonistin?Der erste ist ein Kater, der letzte ist Tod aber genauso vernarrt in Häuser wie sie und ihre Schwester ist das komplette Gegenstück zu ihr. Ihre Schwester ist aufbrausend, geht viel raus und trifft viele Menschen, sie hat im Gegensatz zu Laganja eine höhere Begabung für direkte Magie, ist dafür nicht so begabt was Tränke angeht. In dem Beruf ihrer Schwester könnte sie nie arbeiten. In diesen alten muffigen Schuppen hat sie immer das Gefühl keine Luft zu bekommen und nur selten stehen die Objekte um die sich ihre Schwester kümmert in belebten Gegenden. (Anmerkung. Ich glaube das Haus in der Geschichte steht ausnahmsweise in der Stadt, damit ihre Schwester wenigstens einmal zu besuch kommt. Ich würde sie wirklich gerne auftreten lassen, eben weil sie der crasse Kontrast zu ihrer Schwester ist, aber auf einen alten Landsitz in der Pampa, würde sie sich niemals blicken lassen.)
Mit welchen besonderen Fähigkeiten können die besten Freunde meine Protagonistin unterstützen? Ihr Kater mit Zuneigung, während Phasen der Einsamkeit. Ihre Schwester unterstützt sie, wenn es um die Anwendung natürlicher Magie geht und Thomas mit Jenseitskontakten, die ihr helfen die Häuser zu renovieren meist mit Informationen über das Objekt, ist die Bindung einer Person zu einem Haus aber stark genug, kann es sein, dass der Geist sogar tatkräftig mit anpackt.
Was machen sie, wenn diese nicht reichen?Sie suchen Lösungen oder Hilfe um ihrer Freundin oder Schwester zu helfen. Olaf tut nichts außer vorwurfsvoll sein Frauchen an zu maunzen. Sie soll ihm gefälligst den Futternapf füllen und nicht mit ihren Problemen auf den Senkel gehen.
Was müsste passieren, damit sich die Freunde meiner Protagonistin auf die Seite des Antagonisten stellen.Olaf folgt der Person die sein Futternapf füllt, wenn das der Antagonist ist, dann auch ihm. Ihre Schwester und Thomas, höchstens durch Unwissen oder wenn sie glauben ihrer Freundin/Schwester damit zu helfen.
Meine Protagonistin begeht eine Fehler, wie reagieren ihre Freunde?Olaf ist das egal. Ihre Schwester wäre mehr als überrascht und würde sie, wenn sie im Vorfeld davon wüsste sogar mit Rat und Tat unterstützen, denn endlich macht Laganja etwas, was in den Augen ihrer Schwester nicht langweilig ist. Thomas würde ihr eine Standpauke halten als Architekt, hatte er sich an so viele Vorschriften zu halten, dass er gelernt hat sie penibel ein zu halten. Er kann noch heute die Gesetze auswendig. Aber Laganja würde wie gesagt sowieso nie etwas tun, was negativ auf sie zurückfallen könnte.
Welt und Leben
Wie sieht das Leben zu Beginn deines Romans für deine Charaktere aus? Laganja hat einen neuen Auftrag und bezieht ein neues Haus. Sie freut sich auf die neue Aufgabe. Insbesondere weil es ein großes Projekt ist. Olaf freut sich ein neues Haus erkunden zu können. Laganjas Schwester ist glücklich über den neuen Auftrag ihrer Schwester, weil das Haus in einer größeren Stadt steht und sie sie so mal wieder besuchen kann. Sie hasst nichts mehr als auf dem Land im nirgendwo festzusitzen. Thomas ist ein Geist und wandert gelangweilt durch das Jenseits. Weshalb er froh ist immer wieder Kontakt zu Laganja zu haben, so passiert wenigstens noch etwas in seinem Ableben.
Ist dein Protagonistin mit ihrem Leben zufrieden oder würde sie etwas ändern?Laganja liebt das Leben einer modernen Nomadin, welche von Haus zu Haus zieht und immer wieder neues entdeckt. Allerdings ist in ihrem Hinterkopf der Gedanke irgendwann ein eigenes Haus zu haben, bei dem sie nicht die Wünsche eines möglichen Kunden berücksichtigen muss. Deshalb liebt sie es ein Haus zu kaufen und dann restauriert zu verkaufen, allerdings sind die Aufträge immer mit hohem finanziellen Einsatz verbunden, weshalb sie auf Kundenaufträge angewiesen ist.
Plagt sie bereits ein Konflikt?Das letzte Haus konnte sie nicht so gewinnbringend wie gehofft verkaufen, weshalb sie nun diesen Großauftrag angenommen hat, welcher sie aber auf 2-3 Jahre binden wird.
Welches Ereignis bringt das Leben deiner Protagonistin, wie sie es bisher kannte, vollkommen aus dem Gleichgewicht?Ein Zaubertrank der anders wirkt als gehofft und ein dadurch entdecktes Geheimnis im Haus, welches sie gerade restauriert.
Wie wird sich sein/ihr Leben fortan verändern?Sie wird einige Zeit in das Lösen des Geheimnisses stecken und deshalb nicht so schnell mit den Restaurierungen voran kommen, wie gedacht. Zudem wird ihr ab einen gewissen Punkt vermutlich ihr Arbeitgeber aufs Dach steigen, weil er Fortschritte sehen will.
Dein Protagonistin jagt hinter ihrem Ziel hinterher und begegnet dabei zahlreichen Hürden. Wann und warum denkt sie das erste Mal daran aufzugeben?Ihre restaurierungsarbeiten werden sabotiert und sie muss einen großen Abschnitt von vorne beginnen. Ihre Albträume werden wahr und ihr Arbeitgeber droht ihr den Auftrag zu entziehen.
Was kann sie doch noch motivieren?Sie will das Geheimnis lösen und ihre Reputation wiederherstellen. Sie hat noch jedes Haus fertig restauriert und sie will nicht das ihr nachgesagt wird, sie hätte schlampige Arbeit geleistet.
Werden deine Charaktere noch in eine zweite, überraschende Handlung gezogen? Vielleicht eine Liebschaft?1 Handlungsebene Geheimnis des Hauses
2 Handlungsebene Restaurierung des Hauses
Möglicherweise als Brücke zwischen zwei Kapiteln als Entspannung eine Geschichte die mit Thomas im Jenseits zusammenhängt.