Gipfelbasilisk

Halloween

Was passiert danach?

Die vier Kinder waren schon einige Stunden unterwegs und haben Süßigkeiten gesammelt. Das letzte Haus in dieser Straße, war das alte Hexenhaus der Joanne Widow. Mutig gingen sie auf die Haustür zu und klingelten…

Wer wird öffnen? Öffnet überhaupt jemand? Und was passiert dann?

Eigentlich spannende Fragen, die wir beantworten sollten.
Wenn Ihr zu diesem Plot selber etwas schreiben wollt, könnt ihr das gerne und ich würde mich freuen, wenn ihr eure Texte an meine E-Mail Adresse info@gipfelbasilisk.de sendet. Es kann ein Gedicht, eine Szene, ein Dialog oder was auch immer sein. Ihr könnt auch meine Worte komplett ignorieren und eigene verwenden. Hauptsache ihr nutzt den Plot. Ganz wie ihr mögt.

Eure Einsendungen werde ich dann im Stream vorlesen. Falls ihr nicht euren echten Namen im Stream genannt haben wollt, bitte ich euch einen Nicknamen dazu zu schreiben. Falls ich euren Text als Beitrag mit auf die Homepage stellen soll, bitte ich das in der Nachricht an mich zu vermerken.

Bitte beachtet den Text welcher in der Betreffzeile stehen soll.

Betreff: Halloween

Der Einsendeschluss für diese Aktion ist der 06.11.2020.

Sollte es viele Einsendungen geben, werde ich eine Vorauswahl treffen.

Nachfolgend die Texte aus der Was passiert danach? Halloween Edition.

Die Legende des Hexenhauses der Hexe Joanne Widow Variante A

Link zum Video: https://youtu.be/l8g_w5PxCMk?t=1070

von chaotisch_aber_liebenswert

Die vier Kinder waren schon einige Stunden unterwegs und haben Süßigkeiten gesammelt. Das letzte Haus in dieser Straße, war das alte Hexenhaus der Legende nach der Joanne Widow. Mutig gingen sie auf die Haustür zu und klingelten…

Vor dem Haus stand eine anmutige alte Eiche. Oder war diese gar das Haus?

Momentchen, Giiiiisela, es hat geläutet.
Die Kinder gucken sich verdutzt an… verkleidet als kleiner Vampir und als Mumie nahmen zwei gleich Reis aus.

Licht ging an…. Schritte näherten sich der Tür. Die zwei verbliebenen, eine Vogelscheuche und eine kleine Hexe schauten sich zitternd an…. bevor sie aber wussten, wie ihnen geschah, öffnete sich die Tür.

Hallöchen Popöchen, ach ihr seid ja putzig, hach wie niedlich kommt rein, kommt rein.

Was ihnen da öffnete, war kaum in Worte zu fassen, ein Skelett mit einer pinken Federboa bekleidet stand außer sich vor Freude an der Tür und sein einer Skelettarm schob die beiden verbliebenen Kinder immer näher an die Tür.

Ein Bewegungsmelder löste die Beleuchtung aus und das Haus erstrahlte in glitzernden und blinkenden Lichtern in Optik eines Lebkuchenhausen mit tanzenden Mini Skelett Elfen, kleinen wippenden Skelett Blümchen und einer fröhlich poppigen Variante von athemlos….. wenn ihr mich fragt, spätestens jetzt wäre ich schreiend davon gelaufen …. die Kinder waren aber so perplex, dass sie sich nicht bewegen konnten. Da schon der eine Arm die beiden in die offene Tür wo das Skelett hüpfend vor Freude mit dem anderen Arm winkend die beiden empfing und den Weg in den Flur frei gab.

Doch was dann geschah weiß niemand ….

Da wo am Abend der Legende nach das Haus der Hexe gestanden hat, lag nun wie eh und je die kleine Lichtung mit der alten Eiche, die den Anschein eines Hauses machte. Beim genaueren Betrachten ist es aber nur ein sehr alter Baum … geht man allerdings abends an diesem vorbei und glaubt man den Bewohnern des Dorfes, kann man des nächtens immer noch die kläglichen und verzweifelten Schreie der Kinder und die Rufe nach Gisela hören.

Ende


Die Legende des Hexenhauses der Hexe Joanne Widow Variante B


Link zum Video: https://youtu.be/l8g_w5PxCMk?t=2335

von chaotisch_aber_liebenswert

Die vier Kinder waren schon einige Stunden unterwegs und haben Süßigkeiten gesammelt. Das letzte Haus in dieser Straße, war das alte Hexenhaus der Legende nach der Joanne Widow. Mutig gingen sie auf die Haustür zu und klingelten…

… es passierte nix ….. mutig klingelten sie ein zweites ein drittes und ein viertes Mal ….. nichts …..

Als sie sich gerade abwenden und gehen wollten, öffnete sich die Tür mit einem lauten durchdringenden Knarren und quietschen ….

Drei der Kinder liefen schreiend weg, sie hatten wohl nicht damit gerechnet, dass sich die Tür öffnen würde ….

…. nur eines blieb Stock und Starr vor Schreck stehen ….

Ein leises Schlurfen war zu hören ….. und kam immer näher ….

Das Kind konnte sich immer noch nicht rühren …. sie wollte es …. wegrennen …. schreien …. sich verstecken ….. aber nichts passierte …. trotz enormer willensansträngung … starr … ja glatt wie eingefroren …. aber nicht kalt …. Hitze pulsierte durch ihren Körper, alle Gliedmaßen schmerzten, und ihr Kopf drohte zu platzen ….

Das schlurfen kam langsam aber sicher näher ….. cm um cm. …..

Ein seltsamer Duft kroch durch die Nacht…… er verursachte in dem Kind Übelkeit…… ihr Kopf dröhnte zum Zerbersten …. aber sie konnte sich einfach nicht bewegen ….

Und plötzlich! War das ein Hauch …. gar ein Atem …. das Kind konnte nur Vermutungen anstellen ….. aber sich Scheißendreck einfach nicht bewegen!!!! Null!!! Nix!

Sie versuchte so weit, wie es geht, hinter sich zu schielen ….

Ein Knall!!!!! Ohrenbetäubend! So kam es dem Kind zumindest vor, sie wollte sich ihre Ohren zu halten, weggucken, endgültig die Flucht ergreifen. Aber bewegen … konnte sie sich immer noch nicht!

Ein lautes Piepen im Ohr des Kindes raubte ihr kurz die Orientierung …

Dem Knall folgte ein leises Sirren und vorübergehende Dunkelheit …. die Straßenlaterne war durchgebrannt.

Ein leichtes Flackern war nur noch zu sehen. Was aber reichte um nicht ganz die Orientierung zu verlieren oder gar den Wahnsinn zu verfallen.

Das Schlurfen setzte wieder ein. Oder hatte es gar nicht aufgehört? War was oder wer auch immer wegen dem Knall stehen geblieben oder weiter gegangen, nur das Kind hatte es kurze Zeit nicht mehr wahrgenommen?

War es näher gekommen? Verharrte es auf der Stelle? Oder sich es gar zurück?

So langsam machte sich Panik in ihr breit, ihr Blut kochte hoch, sie fühlte sich, als müsste sie innerlich verbrennen, als würde sie einen Marathon laufen oder Mitten in einem Feuer sitzen, es rauschte wild in ihren Ohren, vor ihren Augen tanzten wirre Lichtpunkte, das Rauschen wurde lauter und lauter die Lichtpunkte tanzten wilder und wilder!

Wo war das schlurfen, ist es noch da oder ist es weg? Die Panik breitete sich weiter und weiter in dem kleinen Körper des Kindes aus bis auf einmal alles ………..

Vorbei war … die Straßenlaterne sprang wieder an und erleuchtete die Straße.

Ihr Puls beruhigte sich schlagartig …. sie konnte wieder normal sehen und alles hören. Der ekelerregende Gestank war verschwunden.

Sie konnte ihre Finger bewegen, sie spürte ihre Zehen ….

Sie startete einen Versuch und rannte, rannte so schnell sie konnte den Weg hoch zur Hauptstraße, wo sie die anderen drei Kinder sah, die wartend ihr entgegensahen.

Wie lange hatte sie da gestanden? Wie viel Zeit war vergangen? Es fühlte sich für sie wie eine Ewigkeit, wie Stunden voller Angst und Panik an …. aber so lange haben die drei doch sicher nicht auf sie gewartet?

Sie wurde langsamer, bis sie schließlich völlig außer Atem bei den anderen Kindern ankam. Sie verlangsamte weiter ihre Schritte, bis sie ganz stehen blieb um wieder zu Atem zu kommen.

Dann drehte sie sich um und sah genau zur Mitte des Hauses der Joanne Widow …


Was passiert danach? Halloween

Link zum Video: https://youtu.be/l8g_w5PxCMk?t=1688

von Khoradaan

Die vier Kinder waren schon einige Stunden unterwegs und haben Süßigkeiten gesammelt. Das letzte Haus in dieser Straße, war das alte Hexenhaus der Joanne Widow. Mutig gingen sie auf die Haustür zu und klingelten…

Ich wohnte seit kurzem erst in dem „Hexenhaus“ von meiner Tante. Es kam mir gerade recht, da ich sowieso aus meiner Wohnung wegen „Eigenbedarf“geflogen wäre. Das Haus was in einem nicht allzu guten Zustand. Es regnete rein und manche Fenster waren undicht. Aber hey, Hauptsache Dach überm Kopf. Um die Angelegenheiten würde ich mich nach Halloween kümmern. Ich hatte Unmengen an Süßkram gekauft. Nicht nur für die Kids, sondern auch für meinen Kumpel Dustin, der mich ein paar Tage besuchte, als auch für die Kinder draußen. Wir hatten uns wenig Mühe gemacht, uns zu verkleiden. Ich ging als Kampfpilot und Dustin als Chirurg.
Unsere Playlist für Netflix hatten wir grade fertig, als es zum ersten Mal klingelte.
„Ich geh schon, stell das Bier nochmal kalt Dustin“ schrie ich und ging an die Tür. Da waren 3 Kinder, die offensichtlich nicht erwarten haben, dass jemand öffnet. Sie erschraken. „Keine Sorge, die Hexe ist tot, hurra die Hexe ist tot und lachte etwas. Verstört hielt einer der Kinder einen Beutel, auf und ich gab Süßigkeiten rein. Ohne etwas zu sagen, rannten sie ein Haus weiter.
„Und ich dachte, die Kinder von heute wären nicht so schreckhaft“ murmelte ich. „Dustin. Ist das Bier endlich kalt?“. Ich hörte ein leises „Ja“ aus der Küche.
Dustin war den ganzen Tag eh leise und zurückhaltend. So kannte ich ihn eigentlich nicht, außer er hatte was ausgefressen, was ich nicht hoffte. Ich schwang mich auf meinen Sessel; Dustin war auf der Couch. „Irgendwas fehlt. Ach ja mein Handy. Dustin hast du mein Handy gesehen?“ Er schaute mich einfach nur an.
Dann fiel es mir ein, dass es am Bett war auf meiner Ladeschale. „Bin mal kurz oben“.
Ich trank mein warmes Bier zu Ende, stand auf und ging nach oben. „Wieso riecht er hier so nach Moos“ dachte ich mir. „Bestimmt wieder ein Fenster kaputt.“ Ich ging die alte Treppe hinauf, die wie in jedem schlechten Film, bei jedem Schritt knarzte. Ich ging im ersten Stock den kurzen Gang fast bis zum Ende und da war auch mein Schlafzimmer. Ich ging zum Handy, was inzwischen endlich geladen war, und schaute mir so an, was ich an Nachrichten verpasst hatte.
2 Anrufe von einer Bekannten, die neuesten Nachrichten und eine Whatsapp. Von Dustin. Empfangen vor 2 Stunden. Ich wunderte mich, da er seit mindestens 5 Stunden da ist. Ich öffnete den Messenger und lass die Nachricht. „Sorry Bro, ich schaff es leider nicht zu dir. Ich hab mir was mit dem Magen eingefangen. Hab Spass und trink ein Bier auf mich“. Ich lies das Handy fallen. Wenn Dustin nicht gekommen ist, wer ist die Person im Erdgeschoss?
Ich war zu nervös, um zu bemerken, dass Dustin, oder wer das auch immer war, hinter mit in der Tür stand. Erst als es etwas nach Verwesung und Moos roch, besinnte ich mich und drehte mich rum. Da stand es. Es sah aus wie Dustin. Nur in bleich. Und dass sein Gesicht deformiert war, als wäre ein 50-Tonner drüber gefahren. Eiskalt lief es mir den Rücken runter. „Dustin“ krächzte ich. Dann sah ich nur noch, wie das Ding auf mich zugeflogen kam.

2 Tage später, stand in der lokalen Zeitung ‚Das Hexenhaus hat wieder zugeschlagen‘. Darunter ein Bild. Von mir.

Joanne Widow

Link zum Video: https://youtu.be/l8g_w5PxCMk?t=2684

von Gipfelbasilisk

Die vier Kinder waren schon einige Stunden unterwegs und haben Süßigkeiten gesammelt. Das letzte Haus in dieser Straße, war das alte Hexenhaus der Joanne Widow. Mutig gingen sie auf die Haustür zu und klingelten…

Jedes Jahr das Gleiche, immer klingeln diese drei Gören.
„Haut ab“, schrie sie die Treppe hinunter und zog die Decke weiter über den Kopf.
Gleich würden die drei Blagen klopfen, dann gegen die Tür treten und trommeln, dann würden sie einfach hereinkommen. In ihr heiligstes, in ihr Haus.
Keinen Respekt vor dem Eigentum anderer, kannten diese Blagen.
Sie würde wie immer runter gehen und die drei anschreien, dass sie ihr Haus verlassen sollen. Anschließend würden die drei Blagen sie mit Unrat bewerfen, sie auslachen und dann müsste sie hilflos mit ansehen, wie die drei, die Sachen in ihrem schönen Haus, kurz und klein schlugen.
Seitdem sie damals überreagierte, den Baseballschläger von der Wand nahm und die drei totschlug, kamen die Geister der Kinder jedes Jahr wieder.
Nach ihrer Tat verscharrte sie die Drei im Garten. Niemand verdächtigte sie. Kinder würden sich schließlich nie auf ihre Veranda wagen und Erstrecht nicht an ihrer Türe klingeln.
Alle wussten ja, dass sie keine Kinder mag.
Sie hörte noch, wie die Kinder rein kamen.
Heute würde sie nicht hinunter gehen. Nein heute nicht. Sie nahm eine Valium, drehte sich auf die andere Seite und schlief ein.