Zomis

Zomis ist der des . Zomis ist ein knappen Meter groß und hat eine lilafarbene Kappe. Er kann sich sehr…

Vorhang

Die Sporlinge werden verfolgt und leben sehr zurückgezogen, ich sagte ja auch zuvor, dass sie sehr pazifistische Wesen sind. Sie…

Sporling

Allgemein Sporlinge sind Pilze mit Gesicht, Armen und Beinen. Wobei sie nicht zwangsläufig welche haben. So viele Arten wie es…

Pilz

Pilze, die stillen Wächter der . Jeder , der mit dem verbunden ist, kann von Sporlingen genutzt werden, um in…

Jenseits

Alles Leben stirbt, von ganz wenigen Ausnahmen, von denen in Legenden berichtet wird. Die Sporlinge glauben, dass alles, was lebt, wenn es stirbt, ins Myzel übergeht. Ich finde den Gedanken sehr logisch, denn Pilze zersetzen unsere Leiber, sie sind ja überall, du kannst ihnen nicht entkommen. Ich reise schon eine Weile mit Zomis und gemessen an seinen Worten muss ich dieser Aussage als wahr beurteilen. Er kann Dinge über die Welt aus dem Myzel erfahren, die lange verloren schienen, kann über das Myzel an fremde längst vergangene Orte reisen und kann die Erinnerungen verstorbener sehen. Er hat mir das in der ein oder anderen Gelegenheit bewiesen. Irgendwie stimmt mich dieses Wissen fröhlich. Unser Geist vergeht nicht, er wird in einem Geflecht aufgenommen und ist nicht verloren.

Legendensammler

Legendensammler sind sowas wie die Anführer einer Sporlingsgemeinschaft. Sie hüten nicht nur die Legenden eines Dorfes, sie hüten auch die Geheimnisse und geben dem Dorf Struktur, indem sie die Feste und Rituale anleiten. Sie legen sich in das Myzelgeflecht unter ihren Dorfpilzen und lauschen den Legenden ihres Volkes. Finden sie eine, erzählen sie diese ihrem Dorflpilz und der Gemeinschaft am Abend der Legenden. Zomis ist ein solcher Legendensammler. Sie können aus ihren Fußstümpfen innerhalb kürzester Zeit Myzel wachsen lassen und sich mit diesem verbinden. Das kann aber wohl jeder Sporling nur Legendensammler können es viel schneller und die Verbindung ist weitreichender und intensiver. Ein einfacher Sporling kann die Legenden wie Träume wahrnehmen. Ein Legendensammler kann sich nach dem Erwachen an diese Träume erinnern, sie teilweise bereisen und viel wichtiger aktiv nach ihnen suchen auch über weite Entfernungen hinweg. Sofern ein aktives Myzelnetz besteht.

Entwachsen

Salrius sicht zu diesem Thema aus dem Projekt ABC
Sporlinge leben in sehr zurückgezogenen engen Gesellschaften. Nur wenige leben frei, die aber trotzdem versteckt. Eins haben sie fast alle gemeinsam. Wie sie sich vermehren. Bei fast allen Sporlingsarten gibt es das Ritual der Entwachsung. Am ausgefeiltesten ist es jedoch bei den Ausporlingen. Der Legendensammler des Dorfes stimuliert den Dorfpilz durch die Magie, die in ihren Legenden steckt. Er erzählt in einem festgesetzten Rhythmus die gefundenen Legenden dem Dorfpilz und der Dorfgemeinschaft. Dadurch wird Magie freigesetzt. Der Dorfpilz setzt, wenn er genug Magie gegessen hat, (so beschreiben es die Sporlinge) Großspore frei, welche die Pfleger zu den stummen Fruchtkörper bringen. Ein kurzer Exkurs. Pilze verbreiten sich über das Myzel, das sich unter der Erde ausbreitet. Aus diesem wachsen Fruchtkörper. Das, was wir als Pilze kennen. Im Grunde sind es auch ganz normale Pilze bis zu diesem Punkt. Die Pfleger nehmen die Sporen vom Dorfpilz und verschmelzen sie mit den Fruchtkörpern. Der Fruchtkörper bekommt dann ein eigenes Bewusstsein und wächst zu einem Sporling heran. Am Tag der Entwachsung helfen die Pfleger den Sporlingen, sich vom Myzel zu lösen. Was ich besonders bemerkenswert finde. Die frisch entwachsenen Sporlinge suchen sich in einem großen Ritual noch am selben Tag einen Lehrer aus und erlenen den entsprechenden Beruf.

Die Kinder Amanitas

Die Kinder Amanitas haben als Dorfpilz einen riesen Fliegenpilz, der mitten in einem Sumpf steht. Ihr Dorf ist auf Pfahlbauten über dem Sumpf gebaut. Die Häuser dieser Sporlinge sind aus Holz. Das Myzelgeflecht des Dorfpilzes zieht sich auch durch den Sumpf, sodass unter den Stegen kleine Sporlinge wachsen und wenn sie groß genug ist entwachsen. Die Kinder Amanitas sind nicht gerade gastfreundlich und überwiegend fremden gegenüber übellaunig. Die Hütte des Medizinmanns Odem ist ein Rundbau, in dessen Mitte sein Kesselkäfer lebt. Um ihr Dorf herum gibt es verschiedene kleinere Anbauflächen, aber das meiste holen sich diese Sporlinge aus der umgebenden Natur.

Ascheburg

Ist eine große elfische Burg, die am Himmel über den Krater in dem der Urpilz steht, schwebt. Der Stein, auf dem sie steht, brennt seit Ewigkeiten und beständig fällt Asche herab. In der Burg selbst lebt Morganth ein Elf. Er sucht das Tor, welches in die Welt führt, aus welcher die Elfen geflohen waren. Er weiß nicht, dass die Überreste im großen Schlosshof liegen, der einst ein blühender Garten war. Auf der Ascheburg wächst nichts. Da alles, was eine Pflanze zum Leben bräuchte, von dem magischen Brand verzehrt wird. Die Burg schwebt nur durch die verschiedenen Zauber, die hier aufeinandergeprallt sind. Fällt sie, stirbt Morganth, stirbt Morganth, fällt sie. Und wenn sie fällt, zerstört sie den Urpilz und somit nach und nach auch die Sporlinge, da nur durch seine Großsporen die Sporlinge neue Dorfpilze züchten können.

Die Ascheburg wie Salrius sie im Projekt ABC beschreibt:
Die Ascheburg schwebt seit einigen Jahrhunderten über einem Krater. Sie befindet sich auf dem Zentralkontinent Zyamels. In ihr wurde mächtige Magie freigesetzt, welche bis heute verbrennt. Deshalb lodert der Fels, auf dem die Burg steht und beständig schwebt fruchtbare von Magie durchtränkte Asche herab und düngt den Krater, in welchem der Urpilz steht. Legenden berichten davon, dass ein Elf im Krieg sein Leben gelassen hat, als er unter dieser Burg einen Zauber gewirkt hatte.

Bau der Kinder Ang`Rans

Ein unterirdischer Sporlingsbau von Pilzwesen, die mit Blattschneiderameisen in Symbiose zusammen leben. Für sie ist es schlimm, dass die Welt oben eine Ödnis ist. Sie müssen inzwischen weite Strecken durch ein selbst gebautes Höhlensystem reisen, um an frisches Laub für ihren Dorfpilz Ang’Ran  zu kommen. Die Zentralhöhle dehnt sich um den Dorfpilz aus. Die Wege hinab sind spiralförmig um diese Höhle hinabgebaut. Von dieser Spirale gehen die anderen Höhlen ab, in denen die Sporlinge leben. Riesige Ameisen leben als Tiere der Kinder Ang’Rans in diesen Höhlen, diese wohnen im Dorfpilz. Sie ernähren ihn, damit er wächst, sie ernähren sich aber auch von ihm. Jeder Sporling hat auch einen Ameisenstamm in seinem Kopf. Sie sehen aus wie die Ausporlinge, nur dass ihre Kappe kegelförmig ist und zerfurcht, weil da ja die Ameisen drin leben. Im Laufe des Lebens eines solchen Sporlings wird die Kappe größer. Für sie ist es normal, irgendwann mit ihrem Dorfpilz zu verschmelzen und zu einem unbeweglichen Pilz zu werden. Stirbt aber der Ameisenstamm in ihrem Kopf, werden sie wahnsinnig und dann sterben auch sie. Auf diese Weise kann nur durch eine Großspore des Urpilzes ein neuer Dorfpilz entstehen.