Workshop Recap
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Kurzmeinung
Das Seminar hat sich für mich sehr gelohnt. Ich konnte neue Ideen entwickeln, habe verstanden, wann ein Text einem Punkgenre zugehörig ist und wann nicht und vor allem warum, und habe den DIY‑Gedanken, der in Punk steckt, gut nachvollziehen können und für mich angefangen, ihn zu adaptieren!
Langmeinung
Am Samstag von 11 bis 16 Uhr war ich bei Saskia Dressler im Workshop mit dem Namen: “Let’s get Punk: Ein Überblick über Punkgenre“.
Die Teilnahme hat 50 € gekostet.
Der Workshop fand in kleiner Runde statt. Saskia hat sich immer wieder Zeit genommen, um auf unsere Wünsche und Fragen einzugehen. Auf insgesamt 63 Folien und in drei praktischen Übungen wurde uns einen Überblick über Genre, Untergenre, Genre-Regeln, Sprache im Genre, Genre-Ästhetik vs. Genre-Text, Marketing, Cover, Punkgeschichte nicht nur in Hinblick auf die Entstehung des Genres und vieles mehr gegeben. Hierbei ist anzumerken, dass es so viele Untergenres gibt, dass ein vollständiger Überblick schlichtweg nicht möglich ist, weil auch regelmäßig neue entstehen.
Das Thema wurde hervorragend aufgearbeitet und ich konnte wirklich gut folgen. Alle Materialien: Präsentation, und Literaturempfehlungen, haben wir hinterher noch per Mail zur Verfügung gestellt bekommen.
Für mich hat sich der Workshop sehr gelohnt. Wie schon zuvor der zum Thema Neurodivergenz. Ich kann euch sehr empfehlen, mal einen Workshop von @dresslersaskia zu besuchen. In diesem Jahr finden noch zwei Workshops statt: “Mental Health-Repräsentation in Geschichten“ und “Anime & Manga – Was können wir von ihnen lernen”. Es sind bei beiden auch noch Plätze frei.
Hier findet ihr die Workshops: https://saskiadressler.com/sensitivity-reading/workshops-vortraege/
Ganz im Sinne des Punk-Genres, das einen hohen DIY-Gedanken hat, habe ich die Zeichnung zu diesem Beitrag selbst auf meinem Tablet angefertigt. Während des Workshops sind mehrere Ideen entstanden, die so spannend sind, dass ich sie weiterverfolgen möchte.

Insbesondere aber regte sich in mir der Gedanke, mehr selbst machen zu wollen. Ja, meine Illus sind nicht perfekt und ich werde auch weiterhin tolle Künstler*innen bezahlen, sofern ich das Geld dazu habe. Aber ich will mich mehr trauen. Insbesondere weil ich Gen-AI ablehne und zeigen möchte, dass es auch anders geht. Vielleicht nicht perfekt, aber dafür menschlich!

