Das Tagebuch der Ellen Mackenzie

von Linda Bier

31.10.2020

Liebes Tagebuch,

Es ist wieder soweit. 12 Opfer in 12 Jahren. Ich bin die Letzte. Mit meinem Tod wird sie auferstehen. Ich spüre ihren Blick im Nacken. Es ist mitten in der Nacht. Ich höre den Ruf eines Käuzchens, unter meinem Fenster weint eine Katze. Ich sehe zur Uhr, es ist 3:13. Die Zeit, in der Chris den Unfall hatte. Mir bleiben 24 h. Mein Herz rast und Schweiß tropft mir von der Stirn. Ich wünschte, wir wären niemals hierhergekommen. Hätte dieses alte Buch vom Dachboden nicht in die Hand genommen. Es tut mir leid, sie alle sind meinetwegen gestorben. Ein blöder Halloweenstreich. Ich hätte den Spruch nicht sagen sollen, oder wenigstens etwas verändern, nur eine Silbe… Ich war so naiv. Jetzt weiß ich, dass Magie existiert, dass es Dinge in den Schatten gibt. Ich höre ihr Flüstern. Sie ruft meinen Namen. Es gibt noch eine Möglichkeit, einen Versuch, die Hexe zu bannen. Sie darf mich nicht holen. Ich muss ihr zuvorkommen. Mit Sonnenaufgang ist alles vorbei. Dann ist meine Schuld beglichen. Meinen Körper bekommt sie nicht.

***

„Erde an Jenny! Erde an Jenny! Jemand zu Hause? Leg dieses dämliche Buch beiseite!“

Ich stöhne genervt und lasse Jamie und Brienne allein weiterkämpfen. „Was ist denn?“, frage ich Madeline.

„Wenn du so weiter machst, ist es mir bald wieder egal, was alle über dich denken.“

Sie vergisst, dass es mich nicht interessiert, was alle über mich denken. „Hast du ein Kostüm für heute Abend oder trägst du absichtlich dieses scheußliche Teil?“

„Ich komme nicht mit, ich bin nicht mal eingeladen.“

„Niemand hat eine Einladung, alle gehen hin. Du hast es mir versprochen und ein Kostüm finde ich schon für dich.“ Madeline sieht mich mit ihren großen Rehaugen an und klimpert mit den falschen Wimpern. Dabei weiß sie, dass das nicht bei mir zieht. Ich gebe nach, denn ich halte mich an ein Versprechen. „Super! Am besten du kommst gleich nach der Schule mit zu mir. Du kannst bei mir schlafen, an Halloween solltest du nicht allein zu Hause bleiben. Oder sind deine Eltern da?“

„Es macht mir nichts aus allein zu schlafen.“ Lüge ich und verdrehe genervt die Augen. Die Schulglocke beendet die Pause und ich packe „Das Lied von Eis und Feuer“ zurück in die Tasche. Jemand grüßt Madeline und rempelt mich dabei versehentlich an. „Also treffen wir uns später an meinem Auto, ja? Das wird genial, glaub mir!“ Ich zwinge mich zu einem Lächeln und schlüpfe in das Chemielabor. Auch in diesem Kurs reden alle nur über Timos Party. Ich setzte mich auf meinen Platz und bereite mich, scheinbar als Einzige, auf den Unterricht vor.

Von weitem dröhnt die Musik auf die Straße. 20 Schüler der Oberstufe drängen sich um ein unbeschriftetes Fass, aus dem ganz sicher keine Limonade schäumt und Grölen. Niemanden interessiert es, dass sie noch keine 21 sind. Madeline steckt in einem hautengen Catwoman-Dress und stöckelt auf zu hohen Highheels hinter mir her. Ich bleibe stehen und warte darauf, dass sie mich eingeholt hat. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite laufen zwei Geister mit einem übervollen Eimer zum nächsten Eingang. In Vorgarten strömt künstlicher Nebel aus einem falschen Grab. Spinnenweben ziehen sich über alle Pflanzen und der kurze Weg bis zur Haustür wird von verzierten Kürbissen geschmückt. „Süßes sonst gibt’s Saures“, höre ich sie kreischen und eine Frau im Hasenkostüm, reicht ihnen einen neuen Beutel, gefüllt mit Süßigkeiten. Sind die Kinder nicht fett genug? Ich schüttle den Kopf. „Sind die nicht süß? Ich bin ja fast neidisch, dass wir zu alt sind, um von Haustür zu Haustür zu ziehen.“

Ungläubig hebe ich eine Augenbraue. „Guck nicht so blöd, sind deine Eltern nie mit dir losgezogen?“ Ich zucke mit den Schultern. An Halloween gab es bei uns immer viele Süßigkeiten, dass es keinen Grund gab, warum ich verkleidet darum betteln sollte. Meine Babysitterin Jennis ließ mich bis spät in die Nacht Horrorfilme gucken und Schokolade essen, bis mir schlecht wurde. Madeline stöckelt weiter, an der Gruppe Jugendlicher vorbei und tut dabei, als wäre der Fußweg ihr Laufsteg. Die Jungs pfeifen anzüglich und grinsen dümmlich. Sie genießt die Aufmerksamkeit und winkt mich hektisch zu sich. Ich folge ihr mit Abstand. Die Haustür steht offen und sexy Vampire, Elfen und Prinzessinnen drängen sich auf dem Flur. Madeline grüßt jede und kassiert ein Haufen Komplimente, ich entsetzte Blicke.

„Wow, wen haben wir denn da? SSSSexy Catwomen, Meow!“, surrt eine Jungenstimme hinter mir und jagt mir einen Schreck ein. Ich erstarrte, während Madeline sich elegant umdreht, mit ihrem künstlichen Schwanz schwingt und ihre Hand wie eine Katzenpfote vorschnellen lässt. „Geile Party, Timo!“, begrüßt sie ihn mit zwei Küsschen auf die Wangen. Ich drehe mich um und reiche ihm mit einem steifen Lächeln die Hand. Timos blaue Augen mustern mich, als sähe er mich zum ersten Mal. Vermutlich tut er das auch, denn ich stecke in viel zu figurbetonten, schwarzen Klamotten und trage die Haube einer Ordensschwester. Auf meiner Brust prangt ein silbernes Kreuz aus Plastik. Für diesen Moment hasse ich meine angeblich beste Freundin. „Fuck! Jenny? Für mich hättest du dich nicht so aufbrezeln müssen!“ Timo lacht und zeigt mit dem Finger auf mich. Die Leute drehen sich zu uns um und runzeln die Stirn. Es dauert, bis sie mich erkennen und ebenfalls anfangen zu lachen. Ich spüre, wie mir der Schweiß auf die Stirn schießt. „Na kommt Mädels, auf den Schocktrinken wir einen!“

„Lass dich nicht ärgern, das meint er nicht so…“, flüstert mir Madeline zu und folgt ihm mit schwingenden Hüften. Und ob er das so meint. Ich ignoriere die anderen und folgen ihnen in die Küche – das Getuschel ärgert mich schon lange nicht mehr. Das ist nicht die erste High School, auf der ich zu den Freaks gehöre. Doch es wird die Letzte sein, denn in wenigen Wochen beginnen die Abschlussprüfungen und dann werde ich vor allen anderen stehen und lachen können. Gerade will ich mich verziehen, da ruft jemand meinen Namen:

„Hey Jenny, komm setzt dich und erzähl uns, was Neues aus dem Hexenhaus!“ Aus dem was? Ich verstehe kein Wort. Ich setzte mich, auf die Lehne der vollbepackten Couch und achte darauf niemanden zu berühren. „Was für ein Hexenhaus?“, frage ich Timo, der sich wie ein Sheriff verkleidet hat und eine verspiegelte Sonnenbrille trägt. „Das schicke Haus, in dem du mit deinen Eltern lebst.“ Ich sehe mich fragend um und verstehe nicht, worauf er hinaus will. Neben mir kichert eine Kahleesi. „Das Haus gehörte der irren Ellen Mackenzie, bis sie sich im letzten Jahr an Halloween darin erhängt hat. Hat euch die Maklerin nichts davon erzählt?“ Wieder zucke ich mit den Schultern. „Und wenn, es interessiert mich nicht, was über andere Leute getratscht wird.“ 

 „Oh glaube mir, das wird dich interessieren. Schließlich lastete ein Fluch auf dieser Frau, der all ihre Freunde in den Tod gerissen hat.“ Ich verdrehe die Augen. Timo macht daraufhin ein Gesicht, als hätte ich etwas Verbotenes gesagt. Die anderen springen drauf an und fangen an zu flüstern. Unruhig rutsche ich auf der Lehne hin und her. Wehmütig denke ich an mein Bett und sehne mich nach Hause. „Nun, dann wollen wir dich aufklären liebe Jenny.“ Timo beugt sich vor, nimmt seine Sonnenbrille ab und seine Augen fixieren mich. Jemand dimmt das Licht oder es kommt mir nur so vor. Die Musik verstummt und die Gespräche stellen sich ein. Alle im Raum warten gespannt auf die Geschichte, die er mir gleich erzählen wird:

„Ellen Mackenzie, war siebzehn und ging, wie wir, auf die Forster high School. In der Halloweennacht vor 14 Jahren nahm die Geschichte ihren Anfang, als Ellen mit einem alten Zauberbuch, auf die Jahrgangsparty kam. Sie fand es auf ihrem Dachboden. Sie überredete 12 ihrer engsten Freunde, eines der Rituale darin auszuführen. Sie warteten bis Mitternacht, sammelten Kerzen, einen Spiegel, das Blut einer Katze und Haare einer Jungfrau. Ellen malte mit Kreide ein Pentagramm auf einen Tisch und verteilten die Zutaten, wie es beschrieben war. Alle dreizehn versammelten sich um den provisorischen Altar. Sie entzündete die Kerzen, tropfte das Blut der armen Mauzi, auf den Spiegel und verbrannte die Haarsträhne. Kurz vor der Geisterstunde, als der Ruf eines Kauzes die angespannt Stille durchbrach und Ellen den Zauberspruch, in den Spiegel gerichtet, vorlas. Sie wiederholten den Spruch dreizehn Mal und jeder von ihnen stach sich am Ende in den Zeigefinger und drückte ihn auf die Seiten des Buches. Das Papier sog das Blut sofort in sich auf, wie ein Schwamm. Der Zauber sollte die Hexe beschwören, der das Buch gehörte, doch nichts geschah.“ Ich stöhne genervt und stehe von der Couch auf. Die Story war lahm. Timo fuhr mit gesenkter Stimme fort: „Am nächste Morgen, wurde der Unterricht für eine Durchsage unterbrochen. Der Direktor verkündete, dass einer ihrer Mitschüler in der Halloweennacht tödlich, mit dem Auto verunglückt ist. Die ganze Schule stand unter Schock, doch niemand brachte es mit dem wirkungslosen Zauberspruch in Verbindung. Niemand außer Ellen. Die glaubte, es sei ihre Schuld. In der Zeit danach blieb es ruhig und die zwölf Übrigen machten ihren Abschluss, studierten und begannen ihre Ausbildung. Ein Jahr später, wieder an Halloween, ereignete sich ein schrecklicher Betriebsunfall, bei dem ein ehemaliger Schüler ohne Fremdeinwirkung, von einen fünf Meter hohen Baugerüst stürzte und sofort starb. Sicher könnt ihr euch denken, was in den elf Jahren danach folgte …“ Die Blicke der anderen hafteten auf mir und warteten auf eine Reaktion. „Und wenn sie nicht gestorben sind…“, begann ich und lachte gestellt. „Ellen war die Letzte, die sie sich geholt hat. Niemand weiß, ob sie die Hexe wiedererweckt haben oder wo das Zauberbuch gelandet ist. Fakt ist, Ellen ist über die Jahre verrückt geworden. Sie glaubte eine flüsternde Stimme zu hören, gab sich die Schuld am Tod der anderen und bereitete sich darauf vor, die Nächste zu sein. Wohin sie ihre Angst getrieben hat, haben wir alle mitbekommen.“                                            

„Wie gesagt, die Geschichte langweilt mich. Ich kenne bessere“, sage ich und stehe auf, um den Raum und die Party zu verlassen. „Tatsachen Jenny, das ist wirklich passiert, im Gegensatz zu den Märchen, die du den ganzen Tag liest.“ Timo klingt merkwürdig ernst und mein Herz schlägt schneller in der Brust. Ich muss ein komisches Gesicht machen, denn alle fangen an zu kichern. Ich sehe zu Madeline, auch sie muss sich das Grinsen verkneifen. Als sie mein Blick bemerkt, gibt sie Timo einen Klaps auf den Hinterkopf, was den Moment noch schlimmer für mich macht. Ich gehe und höre, wie Timo ruft: „Schlaf gut Jenny und lass dich von der Hexe holen – du gehörst eh nicht zu uns!“ Ich renne aus dem Haus und kann die Tränen gerade noch zurückhalten.

Das war´s, ich hab die längste Zeit ihre Freundin gespielt. Ich schnaube in ein Taschentuch und lehne mich auf meinem Bett zurück. „Du gehörst nicht zu uns“, spukt es mir durch den Kopf. Es nervt mich, dass die Worte dieses Idioten mich verletzen. Ich weiß, dass ich nicht zu ihnen gehöre. Das habe ich nie gewollt. Die Forster High ist die 5. Schule in 10 Jahren. Alle zwei Jahre sind wir in eine neue Stadt gezogen. Ich habe aufgehört, mich anzupassen. Auf den Luxus verzichtet, mit dem meine Eltern versuchen, meine Liebe zu erkaufen. Sie haben dieses Haus komplett renoviert, es ist so smart, das mich eine virtuelle Stimme nach meiner Gesundheit befragt und mir einen schönen Tag wünscht, wenn ich das Haus verlasse. Dinge, die meine Mutter tun sollte. Doch die ist nie da. Überhaupt habe ich die letzten Jahre mit mir selbst verbracht und einem Raum voller Bücher.

Vor meinem Fenster jammert eine Katze. „Arme Mauzi“, denke ich und erinnere mich an die bescheuerte Geschichte vom Hexenhaus. Ich muss lachen, hätte meine Mutter das gewusst, hätte sie sich für ein anderes Objekt entschieden, da bin ich mir sicher. Es ist kurz vor Mitternacht und ich liege im Bett. Das geöffnete Fenster trägt Stimmen herein – lass sie doch feiern. Wolken schieben sich vor den Mond und es wird dunkler im Zimmer. Ich friere, stehe nochmal auf und ziehe einen Pullover über. Ich gehe zum Fenster und will es schließen, als ich meinen Namen höre. „Jennifer“, flüstert jemand und ich sehe nach draußen. So nennt mich hier keiner. Vor dem Haus ist alles still. Ich muss es mit eingebildet haben. Höchste Zeit zu schlafen. „Jennifer!“ Ich höre wieder diese Stimme, diesmal glaube ich, kommt sie vom Flur. Außer mir ist niemand da. Soll ich nachsehen oder spielt mir meine Fantasie einen Streich?

Ich betrete den Flur und schalte das Licht an. Mir fällt die Klappe zum Dachboden auf. Sie hängt runter und die Leiter ist halb ausgeklappt. Ich war noch nie da oben. Der Wind muss sie geöffnet haben, als ich nicht da war. Ich bin neugierig und fahre die Leiter voll aus. Zögerlich steige ich die Stufen nach oben und atme den staubigen Geruch ein. Oben angekommen muss ich mich ducken, dabei bin ich nicht besonders groß. Diese Ellen kann sich hier unmöglich aufgehängt haben, außer sie war eine Zwergin. Ich lache bei dem Gedanken. „Jennifer!“ Deutlich höre ich meinen Namen. „Wer ist da? Was soll der Blödsinn?“ Hinter mir poltert es und erschrocken drehe ich mich um. Ein Karton voller Zeitungen und zwei dicken Büchern liegen auf dem Boden. Mir wird kalt. Tief durchatmen. Das war ein Windzug, ein dummer Zufall. Ich hebe den Karton auf und sammle die Zeitungsartikel wieder ein. Ich lese zwölf Namen, von Verunfallten, zum Teil jungen Menschen. Alle unter dreißig. Dann war an der Geschichte doch was dran. Ich schnappe mir das kleinere Buch. Es hat einen Kunstledereinband und ist zugebunden. Ich öffne es und erkenne, dass es das Tagebuch dieser Ellen ist. Sie hat verdammt klein geschrieben und die Seiten sind komplett voll. Ich stecke es in die Tasche meines Pullovers. Das zweite Buch ist schwerer, ist in echtes Leder gefasst und seine Seiten sind aus merkwürdigem Papier. Vorsichtig blättere ich darin. Es ist das Zauberbuch. Seitenweise Rituale, Zeichnungen, doch alles in einer Sprache, mit der ich nichts anfangen kann. Die Buchstaben sehen aus wie Runen. Ich schlage die Buchmitte auf und erstarre. Vor mir schimmern dreizehn blutige Fingerabdrücke, sie wirken frisch. Ich spüre einen Hauch im Nacken und dicht an meinem Ohr eine verführerische Stimme: „Endlich hast du mich gefunden. Es ist Zeit Jennifer. Ich will dir helfen. Zusammen kann uns niemand mehr ignorieren. Sie werden erkennen, wie schön du bist, wie stark. Ich hole dir deine Eltern zurück, sorge dafür, dass sie Zeit mit dir verbringen und dir zuhören.“ Mir wird warm und in meinem Bauch flattern Schmetterlinge. „Wer ist da?“, frage ich und sehe mich um. Ich bin immer noch allein. „Mein Name ist Samanta. Ellen hat mich zurückgeholt, heute Nacht kann ich nach Hause kommen. Lässt du mich rein?“                          

 „Was, wo bist du?“

„Hier drüben.“ Ich folge der Stimme und sehe mich um. Ein dumpfes Klopfen erklingt und ein Schatten bewegt sich in dem verstaubten Standspiegel. Gegen meinen Instinkt gehe ich rüber und wische den Staub weg. Die Frau, die mir entgegenblickt, trägt meine Kleidung, ihr Gesicht ist hübscher und reifer. Sie trägt keine Brille und ihre Haut ist makellos. Ihre Augen leuchten grün. Sie zwinkert mir zu und deutet mit einem Nicken auf einen Kerzenständer, im Regal neben mir. Ich greife ihn mir und zögere. Ich muss träumen. Das kann unmöglich echt sein. „Fürchte dich nicht. Ich werde dir eine wahre Freundin sein. Mit mir an deiner Seite wird dich niemand mehr verletzen.“ Samanta lächelt mich an. Ich habe keine Angst. Hebe meinen Arm und holen aus. Der Spiegel zerspringt in tausend Teile.

Beitragsbild von: Foto von Joy Marino von Pexels